Donnerstag, 22. September 2011

Erinnerung: Irischer Abend am Montag!

Nicht vergessen, am Montag 26. September 20.00 Uhr bin ich mit einem "Irischem Abend" zu Gast im Salon Isenmann im Kunstgriff 23!
Zu hören gibt es Märchen, Gedichte und Reisegeschichten aus und über Èire (Irland) und dazu irische Balladen, gesungen von Marie Hattendorf.
Ich freu mich auf einen Abend mit session feeling... =)

seamróg (irisch: Kleeblatt)


WAS

Irischer Abend
im Lesesalon Frau Isenmann
Kerstin Raatz - Lesung
Marie Hattendorf - Gesang

WANN

Montag 26. September 2011
20.00Uhr

WO

Kunstgriff 23
Carl von Ossietzkystr. 23
14471 Potsdam
(Nähe DB, Bus, Tram Haltestelle: Bahnhof Charlottenhof)
www.kunstgriff23.de

WIEVIEL

5€
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Nachtrag 27. September 2011:

Vielen Dank an Heike Isenmann für die Einladung in ihren Salon - und vielen Dank an das wunderbare Publikum für einen sehr sehr schönen Abend, den man mit bestem Gewissen als "Irish night" im schönsten Sinne bezeichnen kann! =)

Und hier noch einmal zum Nachhören Jocks Beitrag zu seiner letzten großen Feier. ;)

Freitag, 9. September 2011

1. Bücherfest in Potsdam West, 17. September 2011

Am 17. September 2011 findet in der Brandenburger Vorstadt das 1. "BÜCHERFEST in P-West" statt. Mit Bücherflohmarkt und Lesungen für kleine, mittlere und große Bücherwürmer, und mit mir, und zwar um 16.00 Uhr im Kunstgriff 23 (siehe Programm).

Programm: 

ab 14.00 Uhr Straßen- Bücherflohmarkt
Wo:
Vor hoffentlich vielen Häusern in hoffentlich vielen Straßen der Brandenburger Vorstadt
Wer:
Alle, die schon lange auf eine Gelegenheit warten, ausrangierte, mehrfach gelesene, doppelte oder ungeliebte Bücher loszuwerden, um das Regal mit neuen zu füllen 
Anmeldung: 
Keine, einfach Kisten oder Tische vors Haus, Kaffee und Kuchen dazu (wer möchte) und los
Je mehr Händler/Tauscher/Verschenker dabei sind, desto aufregender wird’s!

15.00 Uhr : Kinderlesung
Christa Kózik „Der Engel mit dem goldenen Schnurrbart“
gelesen von Andreas Erfurth
Atelier Gülden, Carl v. Ossietzky Str. 28

16.00 Uhr: Familienlesung 
„Sagenhaftes Potsdam“ & „Zwei Könige, ein Traum und keine Prinzessin“
Yvonne Zitzmann, Kerstin Raatz
Galerie Kunstgriff 23, CvO- Str. 23

17.00 Uhr  Christine Anlauff  „Katzengold“
Auf Serranos Spuren durch Potsdam West  - eine „bewegliche“ Lesung für die ganze Familie
Treff: Vor der ehem. Fleischerei Eden, G. Scholl- Str. 10, Dauer: ca. 1 h

19.00 Uhr
„Die Potsdamer Garnisonkirche“ aus dem
„Militärgeschichtlichen Handbuch Berlin/Brandenburg“
Hrsg. Michael Thomae
Atelierhaus SCHOLLE 51; Geschw. Scholl Str. 51
Einführung und Lesung mit Thomas Schubert
Gespräch mit Juliane Rumpel (Pfarrerin i.E.)

21.00 Uhr  Jana Frymark „Spuren hinterlassen“
Cafè Rückholz, Sello Str. 28

Mehr Infos zum Bücherfest und zum Stadtteilnetzwerk Potsdam-West e.V. gibt es unter www.stadtteilnetzwerk.de!

Sonntag, 4. September 2011

"Irischer Abend" im Lesesalon, 26. September 2011

Irland ist ein Land mit langer literarischer Tradition. Jeder zweite Ire ist ein Dichter (die anderen sind Musiker). Nur so konnte dieses Land mit 3,5 Mio Einwohnern 3 ½ Nobelpreisträger hervorbringen (um auf die gleiche Quote zu kommen, müßte Deutschland statt acht Preisträgern etwa achzig vorweisen!). Außerdem gibt es da noch auf der ganzen Welt berühmt gewordene Autoren wie Oscar Wilde, James Joyce oder Frank McCourt, sowie all die ungenannten Dichter und Geschichtenerzähler, deren Märchen und Lieder durch die Jahrhunderte auf uns gekommen sind und erst im 20. Jahrhundert aufgeschrieben wurden.
Dazu kommen noch die literarischen Erkundungen der Grünen Insel durch Autoren anderer Nationalitäten.
Kurz: um das literarische Irland einem geneigten Publikum auch nur annähernd repräsentativ vorstellen zu können, müßte man sich zwei bis drei Wochen Zeit für ganztägige Leseveranstaltungen nehmen...

Für den Lesesalon am 26. September habe ich diesen Anspruch über Bord geworfen und stattdessen eine ganz persönliche Auswahl von Texten von der und über die Insel getroffen: Märchen, Gedichte und Reiseerzählungen (u.a. über eine gewisse Beerdigung).
Musikalisch ent- und verführt uns Marie Hattendorf mit irischen Liedern.


WAS

Irischer Abend
im Lesesalon Frau Isenmann
Kerstin Raatz - Lesung
Marie Hattendorf - Gesang

WANN

Montag 26. September 2011
20.00Uhr

WO

Kunstgriff 23
Carl von Ossietzkystr. 23
14471 Potsdam
(Nähe DB, Bus, Tram Haltestelle: Bahnhof Charlottenhof)
www.kunstgriff23.de

WIEVIEL

5€


Burgruine auf Inis Oírr

 

Donnerstag, 1. September 2011

Septemberspinnerei

Weiter geht's, dies sind die nächsten Termine für die Spinnstunde:

WANN:
immer mittwochs 19.30 - 21.30
nächste Termine:
Mi 07. Sept. 2011
Mi 14. Sept 2011
Mi 21. Sept 2011
Mi 28. Sept 2011

WO:
Handweberei Johanna-Elisabeth Nehm
Geschwister-Scholl-Straße 77
14471 Potsdam
(Haltestelle Tram/RE1 Bahnhof Charlottenhof,
Eingang über den Hof geradezu)



Alle weiteren Infos in der linken Seitenspalte unter "Kurs: Spinnen mit der Handspindel".



Sonntag, 28. August 2011

Über Feuerwerke in der Landeshauptstadt Potsdam

Eigentlich wollte ich dieses Blog gar nicht als solches verwenden, nämlich weder öffentlich Tagebuch führen, noch das word wild web mit meinen Meinungen (quantitativ) bereichern, denn ich finde (ah, da ist sie schon die erste Meinung), es ist bereits recht voll von Meinungen, quantitativ.
Und ich habe auch gar nicht angefangen, diesen Eintrag zu schreiben, um mich wertend über das www und seine Inhalte zu äußern (ich bin passionierte Googlerin, denn diese Unmengen an frei und einfach zugänglichen Informationen – quantitativ und qualitativ, wenn man etwas Geduld hat – sind einfach grandios!), sondern zu der in der Betreffzeile schon angekündigten Thematik, also:

Ich habe Feuerwerke immer geliebt.
Sogar die Silvesterfeuerwerke in meiner Prignitzer Heimatkleinstadt vor '89.
Dann zog ich nach Potsdam. In meinem ersten Semester rannte ich mehr als einmal ungekämmt auf die Straße, weil ich es irgendwo knallen und zischen hörte und unbedingt das Lichterspiel dazu sehen wollte. Manchmal erhaschte mein Blick noch ein paar Funken am Himmel. Dann fand ich heraus, wann und wo die jährlichen Explosionsspektakel stattfinden, pilgerte an zahlreichen Sommerabenden zu selbigen und berauschte mich an Licht und Farben und Krach.

Und dann?

Meine Begeisterung nahm im selben Maße ab, wie die Häufigkeit und Ausdehnung der Feuerwerke in Potsdam zunahmen. Inflationär nennt man sowas, von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“ (Quelle: Wikipedia). Es ist nicht ungewöhnlich, daß solche Entwicklung mit der Zeit zu einer Abstumpfung führt. Vielleicht ist es auch nicht ungewöhnlich, daß aus dieser Abstumpfung in der Folge eine Art Abscheu wird. Aber ich habe auch nie behauptet, hier etwas ungewöhnliches zu berichten. Jedenfalls ist nun jegliche Freude an Peng, Puff und Lichterglanz dahin, und es befällt mich stattdessen ein gewisser Groll, wenn ich die ersten Raketen eines Feuerwerks pfeiffen höre. Sie fangen nämlich in der Regel mit ganz hohen, pfeiffenden Raketen an, die nur einen leuchtenden Strich in den Himmel ziehen. Dann wird es kontinuierlich immer lauter und bunter und größer und mündet in kriegsähnlich anmutende Explosionsabfolgen, unter denen ungelogen schon mal meine Fenster geklirrt haben!

Gleichzeitig mit dem Groll hat sich in mir ein Mitleid aufgebaut: für all die Jungvögel, die von den Druckwellen aus ihren Nestern geblasen werden, für die Enten, die orientierungslos mitten in den Feuerregen fliegen, für die Rehe, die im Park Sanssouci spontane Herzattacken erleiden und in den Büschen elendig verenden. Auch für die ein oder andre alte Dame, die den April '45 miterleben mußte, und die jedes Jahr zur Feuerwerkersinfonie alle Lichter ausknipst und mit einer Haushaltskerze in den Keller eilt.
Zugegeben, die eben ausgeführten Szenarien sind fiktiver Natur und haben in der Wirklichkeit vielleicht nie stattgefunden. Doch, die Enten! Die habe ich mit eigenen Augen gesehen. Armes Viehzeug! Und wen ich auch gesehen haben (gesehen, nicht gehört): die Musiker.
Habt doch Erbarmen mit den Musikern! Jedes Jahr aufs neue fiedeln und pauken sie gegen das Gedonner an und wissen schon vorher, daß der Applaus am Ende nicht ihnen gilt, sondern dem Lichterlärm am Himmel. Unvergessen der Chor, der „Freude schöner Götterfunken“ um sein Leben brüllte (ach, wie findig von den Veranstaltern – der erste Knall kam genau auf „Freude“), viel schlimmer aber erging es den Solisten (ja, es gibt auch solistische Parts in diesem Stück): Teile des Chortextes kennt ja immerhin noch jeder zweite... Aber wer wußte schon, zu welchen Zeilen der Mann da vorn auf der Bühne seine Lippen bewegte... Man hofft, sie alle werden finzaniell angemessen entschädigt für diesen an Körperverletzung grenzenden Unfug.

Die Potsdamer scheinen es derweil noch längst nicht satt zu haben, denn Frequenz und Ausmaß der Feuerwerke steigern sich weiterhin Jahr für Jahr. Aber kann denn nicht mal der Tierschutz aktiv werden? Die Liga gegen Lichtverschmutzung? Greift kein Lärmschutzgesetz? Warum lehnt sich der Verband deutscher MusikerInnen nicht auf?
Wir können nur abwarten, wie sich diese Komponente der Potsdamer Unterhaltungskultur weiterentwickelt, ob sie dereinst unter aufbrandendem Protest verschwindet oder von allein in sich selbst zusammenfällt, oder in einem Megaspektakel, zu dem noch ein knackiger Name gefunden werden müßte, Teile des Schloßparks abgebrannt werden und mit dem ehemals so beliebten Schauplatz für selbigen auch das Event der Vergessenheit anheimfällt...
Es bleibt spannend, lieber Leser.

Montag, 22. August 2011

Spinnkurspause und -fortsetzung

Nachdem die Spinnstunde im August wider Erwarten eine unfreiwillige Sommerpause einlegen mußte, bin ich nun weitestgehend wieder hergestellt und ab Mittwoch wieder für alle SpinnerInnen da! =) Ich hoffe, es stand niemand vor verschlossener Tür...
Ich freue mich - wie immer - auf unsere gemeinsame Spinnerei!

Dienstag, 9. August 2011

Sirenenbriefe.... Lesung in Fahrland

Die Erkundungstour rund um Potsdam geht weiter: am 27. August 2011 lese ich in der Kirche in Fahrland!

 
Zu hören gibt es noch einmal (neue) Auszüge aus meinem unveröffentlichten Roman "35 offene Briefe an den Erwählten meines Herzens" - über große und kleine Abenteuer einer verliebten Sirene, gefangen in unserem Zeitalter, auf der Suche nach Antworten, von Heimweh geplagt. Eine manchmal skurrile Geschichte über Liebe und andere Wunder!
Musikalisch begleitet werde ich diesmal von der Potsdamer Akkordeonistin Melanie Barth.







WANN
Sa 27. August 2011
17.00 - 18.00 Uhr

WO
Kirche Fahrland 
Priesterstr. 5
14476 Potsdam

WIEVIEL
Der Eintritt ist frei. Um die Konzertreihe in der Kirche Fahrland fortführen zu können, wird um Spenden gebeten.